Ernähren bei Krebs

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Ernährungstherapie beeinflusst das Familienleben

Ernährungstherapie beeinflusst das Familienleben

Wenn ein Familienangehöriger eine Ernährungstherapie erhält, hat das selbstverständlich Auswirkungen auf das tägliche Familienleben. Vielleicht zieht sich der Angehörige eine Zeit lang bei den gemeinsamen Mahlzeiten zurück, weil er appetitlos ist und das Gefühl hat, Essen gerade weder sehen noch riechen zu können.

 

Zeigen Sie in diesem Fall Verständnis und Geduld. Setzen Sie den Patienten und sich selbst nicht unter Druck. Die parenterale Ernährung kann die Grundversorgung des Patienten sichern.

Wenn Ihr Angehöriger parenteral ernährt wird, schaut täglich der Pflegedienst vorbei, um die Infusion anzulegen. Wenn Ihr Angehöriger die Ernährung nachts bekommt, kann dies auch zu später Stunde sein. Bei nächtlicher parenteraler Ernährung ist es möglich, dass Ihr Angehöriger zur Toilette muss, vielleicht sogar mehrmals, was die Nachtruhe der ganzen Familie beeinflussen kann. Versuchen Sie sich in Geduld zu üben. Nach einer Weile haben sich die Abläufe der Ernährungstherapie eingespielt, Sie und Ihre Familie haben sich dann an den neuen Alltag gewöhnt. Ihr Pflegeteam will Sie in dieser Phase unterstützen. Wenn Sie Fragen, Anregungen, Probleme haben, scheuen Sie sich nicht, die betreffenden Personen anzusprechen.

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