Ernähren bei Krebs

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Sondennahrung

Sondennahrung

Bei der enteralen Ernährung kann die flüssige Nahrung auch wie beschrieben über eine Sonde verabreicht werden. Der Vorteil dieser Methode ist, dass der natürliche Weg der Nahrung über den Magen-Darm-Trakt erhalten wird. Funktioniert der Magen-Darm-Trakt nicht oder nur eingeschränkt, ist Sondennahrung allerdings nicht oder nur wenig einsetzbar.

Sonden- und Trinknahrungen können unter bestimmten Voraussetzungen vom Arzt verschrieben werden. In der Regel übernimmt dann die Krankenkasse die Kosten. Achten Sie darauf, dass Ihr Arzt auf dem Rezept einen Hinweis wie „eingeschränkte / fehlende Fähigkeit der normalen Ernährung“ notiert.

Praktische Tipps bei Sondennahrung

Bei der enteralen Ernährung über Sonde kann es zu Verdauungsproblemen kommen, wie Durchfall und Erbrechen. Mit Geduld, Beobachtung und einigen Hausmitteln können Sie solche Probleme in den Griff bekommen. Hier das Wichtigste in Kürze:

  • Versuchen Sie neben der enteralen Ernährung ausgewogen zu essen und auch genügend zu trinken.
  • Bei Blähungen helfen Kümmel, Fenchel- oder Anistee.
  • Bei Durchfall können Bananen, ein fein geriebener Apfel und Reis stopfend wirken.
  • Bei Verstopfung wirken Vollkornprodukte, Trockenobst, scharfe Gewürze und Gemüse abführend.
  • Ballaststoffreiche Sondennahrung kann einer Verstopfung entgegenwirken.
  • Verdauungsprobleme können auftreten, weil die Sondennahrung zu schnell verabreicht wird. Eine Anpassung der Laufzeit kann eine Erleichterung bringen.

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